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Maschinenpistolen
Der Reigen an Maschinenpistolen umfasst fünf Modelle von vier Herstellern.
Die Mannscheiben neben dem Waffenabbild führen zu einem
Accuracy-Test der jeweiligen Waffe.
Die UMP45 von Heckler & Koch ergänzte das bisherige Quartett im November 2000 mit dem
Erscheinen der Version 1.0. Der Popularität der MP5 aus gleichem Hause tat dies
jedoch keinen Abbruch. Einzig die P90 konnte in ihrer Blütezeit zur Beta 4
die MP5 hinter sich lassen.
Basisschaden | Version 1.6
Die Waffen wurden nach ihrem erzeugbaren Schaden sortiert. Um den Praxisbezug
nicht zu verlieren, wurde auf eine Normierung der Werte verzichtet, stattdessen
werden zur Darstellung die Schadenspunkte bei einem aufgesetzten Headshot verwendet.
Die Schäden in den Trefferzonen Brust, Magen und Bein weisen bei jeder Waffe die gleichen Relationen auf. Die genauen Zahlenwerte können mit dem Damage Calculator III ermittelt werden.
Die von vielen Spielern gern genutzte MP5 kann sich mit ihrem Schadensvermögen nur im
Mittelfeld behaupten. Die UMP45, wie auch die MAC10 ziehen hier schussstärker zu Felde.
Die MP5 hat, wie fast alle Maschinenpistolen, vier Schadenpunkte beim Versionswechsel von 1.5 auf 1.6 eingebüßt. Kevlarschutz | Version 1.6
Der Schutz durch Kevlar bewirkt, dass sich der erlittene Schaden
in einem waffenabhängigen Verhältnis auf die Health- und Armor-Points
aufteilt. Anschließend wird der Anteil, der dem Armor zufallen würde
mit einem sogenannten Wear-Factor (max. 50%) multipliziert. Er sorgt
dafür, dass nur ein Teil des dem Armor anheim fallenden Schadens auch
wirklich zu einem Punktabzug führt.
Versucht das Opfer sein virtuelles Leben mittels Kevlarüberzug
zu verlängern, sortieren sich die Maschinenpistolen neu.
Die P90 übernimmt die Führung und scheint den Rüstungsschutz fast zu ignorieren: 75% des Schadens durchschlagen das Kevlar und zerren gehörig an den HPs. Den geringen Kevlarverschleiß verdankt die P90 ihrem Wear-Factor von nur 18%. Damit stellt sie sogar die Sturmgewehre in den Schatten, lediglich die AK-47 kann mit 15% kontern. Abgesehen von der P90, erweist der Kevlarschutz beim Beschuss durch Maschinenpistolen gute Dienste, da fast durchgängig 50 Prozent des Schadens vom Kevlar absorbiert werden. Die MP5 sitzt abgeschlagen auf dem vorletzten Schadensplatz. Besonders bitter wird es für den MP5-Schützen ab der 6 Meter Distanz. Das 'PlongPlong' eines zweifachen Headshots überlässt dem Opfer noch 2 HP zur freien Verfügung. Mit einer UMP45 wäre das Thema mit einem Gesamtschaden von 120 HP gegessen. Die MAC10 hat uns beim Testen ein bisschen verwirrt. In den letzten Jahren ist uns bei keinem Test keine Waffe untergekommen, bei der die APs mit über 50% (gemessen an den HPs) verschleißen. D.h. wenn man mit 100 HP und 51 AP am Rundenanfang starten würde, hätte man nach dem Ableben immer mindestens noch einen AP übrig. Es war (und ist, abgesehen von der MAC10) rausgeworfenes Geld, wenn man sich in CS eine neue Kevlarausrüstung kauft, wenn die alte noch mehr als 50 AP besitzt. Zum Schutz von 100 HP reichen 50 AP noch immer völlig aus. Distanz | Version 1.6
Der Projektilschaden nimmt mit zunehmender Entfernung ab. Je weiter der Gegner
entfernt steht, desto weniger Schaden nimmt er.
Der Schaden eines Headshots (ohne Kevlar) aufgetragen über der Entfernung.
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Aus dem Muster der abfallenden Kurven schert die P90 wahrnehmbar aus. Der flacher verlaufende Graph
zeugt von schadensstabilen Projektilen. In der Tat kann die P90, wenn es um das
Penetrieren von Kevlar geht, ihre Kollegen abhängen - je größer die Entfernung wird, um so deutlicher
wird der Schadensvorsprung des P90-Schützen.
Ein Geheimtipp wird sie damit trotzdem nicht: Ihr hoher Preis und der im Vergleich zu einem Sturmgewehr zu mickrige Schaden, sind keine Attribute, die ein Spielerherz erwärmen. Das schlägt seit Jahren - wenn man denn zu einer Maschinenpistole greifen muss - für die MP5. Für 1500$ stellt sie einen äquivalente(re)n Gegenpart dar. |
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