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Versuchsaufbau (Beta 6.1 … Version 1.5)
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Die durchgeführten Tests können in zwei Bereiche unterteilt werden.
Die Daten zu den Schadenspunkten einzelner Waffen unter Variation der Entfernung
wurden auf iNet-Servern und im LAN gesammelt.
Die Untersuchung des Streuverhaltens fand hingegen vollständig im LAN statt.
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Schadensermittlung
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Auf den Servern im Internet, war die jeweils aktuelle
Version installiert. Der Projektil-Rezipient wurde in Entfernungen von
- 0m (aufgesetzter Schuß),
- 6m,
- 12m,
- 22m und später
- 30m
positioniert.
Dem
Schadensmodell
entsprechend wurden die Zonen: Kopf, Ober-, Unterleib und Beine
mehrfach beschossen und die Veränderungen an HP und AP erfaßt.
Anschließend wurde die Reihe unter Verwendung der Kevlarrüstung wiederholt.
Aufgrund der erkannten Zusammenhänge bei der Schadenswirkung konnte
eine parallele AdHoc-Validierung der Daten durchgeführt werden.
Die oben erwähnten Entfernungen lassen die berechtigte Frage aufkommen,
wie sie denn überhaupt ermittelt wurden.
Da keine Informationen über Längenmaße in den zur
Verfügung stehenden Maps vorlagen, mußte ein Referenzmaß geschaffen
werden.
Hierfür wurde dem Playermodel ein vertikales Maß von 1,80m unterstellt.
Mittels Markierungen an entsprechend ausgedehnten Wändflächen wurden die
willkürlich gewählten Entfernungen definiert. Da auf mehreren Maps getestet
wurde, konnten diese Entfernungen, nach der notwendigen Neuvermessung,
durch Probeschüsse bestätigt werden.
Bei neueren Tests, zu denen auch spezielle Karten angefertigt wurden,
fand die Mappingeinheit 'unit' Verwendung. Sie gestattet einen Rückschluß
auf die Abmessungen in der erstellten Karte.
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Genauigkeitsermittlung
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Zur Verdeutlichung der Zieltreue der einzelnen Waffen wurde die Map
'cs_acadamy_beta.bsp' im LAN bemüht. Sie umfaßt mehrere
Räumlichkeiten mit Installationen zum
Üben des Waffenhandlings. Im Rahmen dieses Test wurde der Schießstand
genutzt.
Im Zusammenspiel mit der Beta 6.6 und ihren Nachfolgern
erwies sich diese Map allerdings als etwas
unwillig.

Das
Original (94KB)
besitzt eine Breite von 1024 Pixeln.
Die Entfernung zwischen Schütze und Zielscheibe mußte ebenfalls
geschätzt werden. Allerdings konnten die zugrundegelegten 22m durch
Probeschüsse auf einen anderen Player verifiziert werden.
Jede Waffe wurde unter vier Modi getestet. Hierbei waren je sieben Schuss abzufeuern.
Für alle Modi galt:
Das Fadenkreuz der Waffe wurde mit dem Zielkreis abgeglichen. Die Maus wurde
während der Schüsse nicht bewegt.
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Einzelschüsse stehend
Die Spielfigur stand. Die Fire-Taste wurde einmal gedrückt. Anschließend
wurde gewartet bis der optische Rückstoss abgeklungen war und das Fadenkreuz
sich wieder mit dem Zielpunkt synchronisiert hatte. Der zweite Schuss wurde
abgefeuert. usw.
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Einzelschüsse kniend
Goosemann betonte immer wieder: Die Sniperrifles weisen entgegen landläufigen
Behauptungen eine Genauigkeit von 100% auf. Allerdings nur unter Verwendung des
Zielfernrohres und in kniender Position. Ob der Unterschied zwischen kniendem und
stehendem Einsatz auch bei den anderen Waffen zu einem Gewinn an Genauigkeit
führt, war hierbei Gegenstand des Tests. Während der Schüsse wurde die
Crouch-Taste durchgängig gedrückt. Zur Feuerfrequenz
s. 'Einzelschüsse
stehend'.
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Dauerfeuer stehend
Das Magazin wurde im Vorfeld bis auf sieben Schuß geleert. Der Spielfigur
verschoß stehend die verbleibende Munition so schnell es die Waffe zuließ,
d.h. die Fire-Taste wurde gedrückt und so lange gehalten, bis das Magazin
entleert war.
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Dauerfeuer kniend
Die Verfahrensweise ist analog der von 'Dauerfeuer stehend' allerdings mit
kniendem Schützen.
Im Falle der Pistolen, die seit der Beta 6.5 nur noch einen Schuß pro
Mausklick abgeben, wurde die Maus in einer Frequenz malträtiert, wie es der
Zeigefinger zuließ. Die Abbildungen auf der Mannscheibe können somit je nach
Reaktionsvermögen des Spielers unterschiedlich ausfallen.
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Neben diesen vier Basismodi wurden je nach
Spezialfähigkeiten der Waffe weitere durchgeführt.
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Zoom-Modi
Die oben genannten Standardmuster: Einzel-, Dauerfeuer, stehend und kniend
wurden, unter den der Waffe zur Verfügung stehenden Zoomeinstellungen, wiederholt.
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Schalldämpfer
Einige Waffen können optional mit einem Schalldämpfer versehen werden. In diesem
Fall wurde die Standardtestreihe noch einmal wiederholt.
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Die Mannscheiben wurden nach ihrem Beschuß mittels Screenshot gespeichert. Waren beide
Mannscheiben aufgebraucht wurden die Einschlußlöcher (Sprites)
gelöscht.
Aus den Screenshots wurde die Zielscheibe anschließend entlang dem - zur
Verdeutlichung eingezeichneten - roten Rahmen herausgestellt.

Das verbleibende Bild bettet sich damit nahtlos in den Hintergrund des Dokuments ein.
Nachteilig wirkt sich allerdings aus, daß nur die Einschlagslöcher
abgebildet werden, die die Mannscheibe auch getroffen haben. Schüsse, die die
komplette Scheibe verfehlt haben, werden in der aufbereiteten Darstellung
unterschlagen.
Sollte dieses bei einer Waffe der Fall sein, wird in einem entsprechenden Kommentar
darüber informiert.
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