| 4. Step | Schatten |
Die Erzeugung des Schattenwurfes der MV-Objekte ist wieder
mit Handarbeit verbunden.
Ein echter Schattenwurf kann nicht
errechnet werden, da es sich nur um 2-dimensionale (also platte)
Objekte handelt. Da eine reale Schattenprojektion von Hand sehr
aufwendig ist und wiederum die Gefahr birgt, daß man sich die
Perspektive zerbastelt, soll eine Orientierungshilfe zum Zeichnen
geschaffen werden.
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Die Ebene mit den MV-Objekten wird dupliziert und mit einem
hohen 'Schwellwert' geschwärzt.
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Unter Berücksichtigung des gerenderten Schattens vom GGF-Logo,
wird die Ebene geneigt und im oberen Bereich verjüngt. Da der
Schatten so wirken soll, als sei er von der gleichen Lichtquelle,
die auch das Logo beleuchtet, muß die Schattenlänge glaubhaft
angeglichen werden.
Auch nachdem diese Ebene hinter die CTs geschoben wurde, mag
das Ergebnis nicht überzeugen. Der Schatten ist viel zu schmal,
paßt an vielen Stellen überhaupt nicht und entspricht nur ansatzweise
einer echten Projektion.
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Was hilft? Richtig - Fleiß. Ein halbes Stündchen lang wird
geklont, gezerrt und gemalt und schon sieht der Schatten wesentlich
glaubhafter aus. Das Klonen bzw. das Zeichnen mit einem schwarzen
Pinsel geht sogar recht schnell von der Hand, da der Schatten ja
völlig strukturlos ist.
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Der Schatten der Handfeuerwaffe wird mutig durch einen einfachen
schwarzen Strich simuliert. Und - Wunder was, plötzlich scheint
sie schon wesentlich besser auf dem Logo aufzuliegen.
Im fertigen Bild ist dann aber auch glatt ein Schnitzer zu entdecken:
Der hintere Teil des Schlittens ragt über den Rand vom 'G' heraus,
und müßte demnach einen Schatten zur Folge haben. Der wurde jedoch
schlichtweg 'übersehen'.
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Schlußendlich muß nur noch der pechschwarze Schatten
an den Sättigungswert des gerenderten Schattens angeglichen werden.
Mit der Piepette wird der Farbwert des gerenderten Schattens
gemessen: (130,130,130). Der Transparentwert der Ebene, die die
schwarzen Schatten enthält, wird jetzt so weit erhöht, bis sich der
Schatten auf den 130er-Wert aufgehellt hat.
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Mit einem Weichzeichner wird dem Schatten zum Schluß noch die
Scharfkantigkeit genommen.
Beim diesem Ausschnitt wird besonders deutlich, daß der Schatten
zu stark weichgezeichnet wurde. Der gerenderte
Schatten wird wesentlich schärfer abgebildet.
(Puh - jetzt mach' ich ja meine eigene Arbeit schlecht :-)
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Fertig.
Manch einer mag jetzt enttäuscht sein, hatte er sich von diesem
Tutorial doch Einblicke in die Trickkiste erhofft.
Nun ja - nicht in jedem Bild stecken geheimnisvolle Techniken.
Die hier genutzten Handgriffe sind eher hausbackener Natur und zeigen,
daß das Ergebnis nicht von an Anzahl der installierten Plug-Ins abhängig ist.
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