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| 3. Step | Accessoires |
Den Lageplan perspektivisch verzerrt zu zeichnen, wäre eine Kunst
für sich und unnötig kompliziert. Also wird der Plan unverzerrt
und relativ groß (Qualitätsreserve) entworfen. Da der Plan
schlußendlich eine Handzeichnung darstellen sollen, wird er
idealerweise auch gleich von Hand gezeichnet.
Netterweise liegt links neben meinem Keyboard ein Zeichentablett von
Wacom, mit dem der
Freihandlageplan schnell auf einer neuen Ebene gezeichnet war.
Da Freihandzeichnungen mit der Maus selten gelingen, bietet es
sich an, den Lageplan auf echtem Papier (falls man so etwas noch
im Hause hat) und mit echten Stiften zu zeichnen und danach einzuscannen.
Eine Maskierung, um den gescannten Lageplan auf einer Transparenzebene
abzubilden, ist nicht notwendig, da der Untergrund ohnehin weiß ist.
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Das Verzerren des Plans erfordert etwas Übung, stellt aber
mit dem eingeblendeten Hilfsnetz kein großes Problem dar.
Man sieht ja genau, wo man hin muß. Der Weg:
1. Rotieren,
2. Neigen,
3. Oben verjüngen und
4. in der Tiefe wieder stauchen.
Die fertige Ebene wird so verschoben, daß der Eindruck entsteht,
die CTs würden auf dem Plan stehen.
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Da den Reiz eines solchen Bildes die eingebauten Accessoires ausmachen
- obwohl sie in der Regel von den wenigsten Betrachtern wahrgenommen
werden :-( - ist zu überlegen, was sich ohne viel Aufwand (bin
immer noch faul :-) implementieren läßt.
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Zu einer Zeichnung gehören Stifte.
Bloß wo bekommt man ein passendes Stiftbild her? Rendern? - zu aufwendig.
Da die Grafik für das Web gedacht ist und dementsprechend weit
heruntergerechnet werden muß, wird von den Stiften nicht viel übrig
bleiben. Man kann sich also selbst als Stiftdesigner versuchen.
In der Praxis ist das auch nicht weiter schwer.
Das Rezept: Mit dem Pinselwerkzeug wird ein blaues Viereck und in
einem etwas gesättigteren Ton die Stiftspitze gezeichnet. Das Ergebnis
wirkt momentan noch etwas '2-dimensional'. Die notwendige Räumlichkeit - wird
durch Licht sichtbar. Leider können wir hier
kein Licht zeichnen, aber doch
zumindest dessen Wirkung - nämlich
helle und dunkle Bereiche.
Mit dem Aufheller streift man hierzu an der
oberen Stiftkante entlang, die untere wird mit dem Abdunkler
bearbeitet. Voila - schon hat der Stift etwas 'Rundes'.
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Für die Idee, daß der sitzende CT einen Stift in der Hand halten
könnte, erweist sich selbige als ziemlich unattraktiv.
Mit ein bißchen Fleiß, einer erneuten Vorlage aus dem MV und dem
Klonwerkzeug kann jedoch eine neue Hand gebastelt werden.
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Des weiteren könnte einer der CTs seine Handfeuerwaffe auf dem
Logo abgelegt haben und ein Messer könnte zur Verstärkung von
Argumenten im Boden stecken. Auch hier ist es wieder eine
Fleißaufgabe im MV die Objekte passend zu positionieren.
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Nachdem vom Messer die Klingenspitze entfernt wurde,
kann es an eine geeignete Position verschoben werden.
Der Übergang vom Boden zur Klinge enttäuscht leider. Er
wirkt nicht sehr überzeugend. Abhilfe schafft ein Verschieben des
Messers, so daß der Übergang Boden/Klinge in einem dunkeln
Bereich des Lageplans liegt.
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Die Handfeuerwaffe will auch nicht so richtig 'echt' wirken.
Aber auch hier können wieder die Lichtverhältnisse helfen,
indem man den Schattenwurf ergänzt.
Die Schatten müssen aber noch ein bißchen warten - sie kommen zum Schluß.
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Wer sich schon die ganze Zeit gefragt hat, wann denn nun
endlich die viel zu dunklen CTs aufgehellt werden, der
soll jetzt eine Antwort bekommen: Nun, wo alle dem MV
entnommenen Projekte eingebunden und an Ort und Stelle
gerückt worden sind, kann der Dunkelheit entgegengewirkt werden.
Hierzu werden die Objekte 'CT sitzt', 'CT hockt', 'CT steht', 'Messer',
'Stifte' und 'Eagl'e zu einem Objekt zusammengefaßt.
Statt mit dem Helligkeitsregler die Bilddaten nachhaltig zu schädigen,
wird die deutlich effizientere Tonwertkorrektur benutzt. Deren
Regler für die Mittenhelligkeit wird so weit in Richtung 'Weiß'
verschoben, bis die Ausrüstungsgegenstände der CTs gut sichtbar sind.
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Leider sind die CTs aufgrund der geringen Snapshotauflösung
des MV recht pixelig ausgefallen. Zusätzlich mußten sie für die Arbeitsauflösung
auch noch stark vergrößert werden.
Wenn sich eine halbe Stunde Zeit nimmt, kann man die Kanten
von Hand glätten.
Hierzu nimmt man das Schmierwerkzeug,
reduziert die Druckkraft auf 1/3 und fährt sorgsam die Kanten ab.
Der Radius der Schmierers wird so schmal gewählt, wie die zu glättende
Kante breit ist. Anschließend radiert man die Kanten wieder 'scharf'.
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zum 4. Teil
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