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1. Step  |  GGF - Logo
Das schrägliegende und als Sitz 'mißbrauchte' Logo wird komplett gerendert. Als Basis dient ein S/W-Bild mit den Buchstaben GGF. Diese können auf unterschiedliche Art und Weise erstellt werden. Im einfachsten Fall tippt man in einem Textverarbeitungsprogramm "GGF" ein und übernimmt die Ansicht mittels Drucktaste in die Zwischenablage. Im BBP speichert man diese dann ab. Im vorliegenden Fall wird das GGF jedoch nicht aus Text zusammengesetzt. Das Logo soll eine Einheit darstellen und wird daher aus geometrischen Einzelelementen zusammengesetzt.
Die Vektorgrafik wird in einem geeigneten Programm erstellt und anschließend im BBP zurechtgestutzt. Mittels Ellipsen und einige Geraden wird die gewünschte Struktur fixiert.
Zum Import ins BBP wird nicht die Zwischenablage genutzt, da die Auflösung des Screenshots an die Bildschirmauflösung gekoppelt ist. Dessen rund 1000 Pixel lassen für eine Qualitätsreserve bei der Bildgröße zu wenig Spielraum. Statt dessen wurde die Grafik ausgedruckt und mit 600dpi wieder eingescannt. Zum Glätten der Kanten wurde sie anschießend auf 300 dpi heruntergerechnet.
Im BBP wird mit einem weißen Pinsel das überschüssige Schwarz entfernt. Die Grafik wird als Grundlage zum Rendern gespeichert.
Im RP wird aus der S/W-Grafik ein Modell generiert.
Je nach Programm stehen hierfür Befehle wie 'Tiefe erzeugen', 'Thickness' o.ä. zur Verfügung. Über einen weiteren Parameter werden die Modellkanten abgerundet.
Als zweites Modell wird ein Platte erzeugt.
Derart einfache geometrische Grundkörper werden meist als Primitives angeboten und können in ihrer Geometrie leicht verändert werden. Die Platte übernimmt die Funktion des Bodens. Das GGF-Modell wird zum Betrachter hin leicht geneigt und in die Bodenplatte abgesenkt.
Die Neigung soll einerseits so gering wie möglich gehalten werden (sieht sonst merkwürdig aus), andererseits aber doch so stark ausfallen, daß der Betrachter die Buchstaben GGF deutlich erkennen kann.
Da einer der CTs auf dem Buchstabenrand sitzen soll, wird mit der Absenkung indirekt das Größenverhältnis zwischen den CTs und den abgesenkten Buchstaben gesteuert. Ragen die Buchstaben zu weit heraus, wird die 'Sitzbank' zu klein (sieht wieder komisch aus), sitzen die Buchstaben zu tief, werden die CTs zu klein (die ja das eigentliche Kernelement des Bildes werden sollen).
Die Bodenplatte selbst wird dann so geneigt, daß die Szenerie den besten Einblick gewährt. Der Boden soll so weiß, wie der Rest des Bildes gehalten werden. Damit ist der Boden eigentlich unnötig, da er nicht mehr sichtbar ist. Im RP er jedoch zur Berechnung des Schattenwurfs benötigt.
Die Positionierung der Lichtquellen ist ein bißchen hakelig, da der Boden zu reinem Weiß (FFFFFFh) gerendert werden soll.
Schlußendlich findet sich ein befriedigende Lösung, bei der der Boden weiß, der Schatten nicht zu dunkel und Schriftoberfläche genügend kontrastreich ist.
Ein PII-400 nimmt dann eine Auszeit von 4 Stunden, um die 2250x3000 Bildpunkte zu berechnen.
Interessierte können sich die 20 MB Bitmap in gezippter Form (707 KB) herunterladen. Die Datei liegt damit verlustfrei (!) vor.
zum 2. Teil
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