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Einführung in HLTV
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Seit dem Erscheinen des Half Life Updates 1.1.0.8.
ist es in aller Munde und man merkt, dass es sehr
viele Fragen bezüglich dieses neuen Features gibt.
Um allen Wissensdurstigen eine kleine Einführung in
die Welt des Multicast Spectator Mods zu geben,
möchte ich nachfolgend ein paar grundlegende Dinge
erläutern.
Was ist das überhaupt, HLTV?
Mit HLTV kann man einer breiten Masse an Spielern die
Möglichkeit bieten, einem Gameserver als Spectator
(Beobachter) zu joinen. Dort kann man sich individuell
umsehen und das Spielgeschehen genüsslich wie ein
Fussballspiel oder ein Formel-1 Rennen bei einem
bekannten PayTV Sender beobachten.
Es besteht sogar
die Möglichkeit, sein eigener Regisseur zu sein.
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Die Kameraperspektiven von HLTV
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Es stehen 4 grundlegende Kameraperspektiven zur Verfügung.
Die erste Kamera verfolgt das Spielgeschehen automatisch.
Man beobachtet das Geschehen aus der 3rd-Person Perspektive
und schwebt sozusagen um die Spieler herum. Die Kamera bewegt sich
hierbei mit den Möglichkeiten, die der 'unlocked chasecam' entsprechen.
Das besondere
hierbei ist, egal wo gerade etwas spannendes passiert, dort
ist auch die Kamera: Entwickelt sich gerade ein heisses
Gefecht, wird der elektronische Regisseur dort hinschalten.
Wird die Bombe gelegt, springt die Kamera zum Bombenleger. Man verpasst
also nichts Spielentscheidenes.
Die zweite Kamera bietet die Möglichkeit, sich frei zu bewegen.
Man fliegt mittels seiner Bewegungstasten durch die
Map und sucht sich seine Lieblingsstellen, um dort zu
verweilen.
Die dritte Kamera ist dürfte wohl die interessanteste
für einige Spectator sein. Sie zeigt das Spielgeschehen aus der
1st-Person Perspektive des gewählten Spielers. Man sieht alles so,
wie der Spieler es sieht. Es fehlen lediglich HUD und Waffenmodel.
Auch hier schaltet der elektronische Regisseur von Brennpunkt zu Brennpunkt,
damit man nichts wichtiges verpasst.
Die letzte und damit vierte Kamera zeigt den sogenannten Overview.
Die Map wird zweidimensional dargestellt und verschafft dem Zuschauer
einen taktischen Überblick über das Spielgeschehen.
Durch ein 'Flachstellen' der Karte werden die Höhenniveaus sichtbar, auf denen sich
die Spieler momentan befinden.
Alle vier Kameras lassen sich den individuellen
Wünschen eines jeden Spectators anpassen. Durch Betätigen der Feuertaste wird der
elektronische Regisseur abgeschaltet und kann so sein eigenes Programm gestalten.
Ist man 'Fan' eines Spielers, kann man ihn so die ganze Zeit beobachten.
Besonders interessant ist dies in Kombination mit der dritten Kameraperspektive,
dem oben vergestellten 1st-Person View.
Als kleines Bonbon, läßt sich noch eine Bild-in-Bild Funktion aktivieren.
Jede der ersten drei Kameraperspektiven kann mit dem Overview kombiniert werden,
wobei es dem Spectator überlassen bleibt, welche Kamera das Inset- bzw. das Hauptfenster
füllt.
Der Individualität sind also fast keine Grenzen gesetzt.
und man entdeckt den Begriff Spectator völlig neu.
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Die Icons im Overview-Modus
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Die taktische Ansicht ist mit fast selbsterklärenden Icons versehen. Sie stellen
alle relevanten Information zur Verfügung.
Lebende Spieler
werden als blaue bzw. rote Kreise dargestellt. Zur Anzeige der Blickrichtung
ist jeder Kreis mit einem Strich markiert. Über dem Kreis schwebt der jeweilige
Namenszug das Spielers.
Der Bombenträger trägt ein Rucksack-Icon mit sich herum. Die fallengelassende bzw.
gelegte Bombe werden durch weitere Icons symbolisiert.
Stirbt ein Spieler, so wird sein Kreis zu einem Totenkopf,
der anschließend ausgeblendet wird.
Der Nachteil an zwei Dimensionen ist die fehlende Tiefe. Um dies auszugleichen
schwebt jeder Kreis über der Karte. Die momentane Höhe wird durch ein Lot verdeutlicht.
Es ändert je nach Position des Spielers seine Länge. Befindet sich ein Spieler
auf einem höhen Punkt, schwebt sein Kreis-Icon weit über der Overview-Map.
Sucht er einen tiefergelegenen Punkt auf, wird das Lot kürzer und das Kreis-Icon bewegt
sich wieder nach unten.
Erreicht ein Spieler den tiefsten Punkt auf einer Map darf er natürlich nicht unter die
Overview-Map 'rutschten'. Daher besitzen die Spieler-Icons, wenn sie beispielsweise
auf de_Nuke starten, bereits beim Start ein verhältnismäßig langes Lot.
So gehört der 'flache Blick' auf de_Nuke fast zur Routine, da die begehrten
Bombspots fast übereinanderliegen.
Der taktische Überblick ist eine wahre Fundgrube für Strategen. Karten mit vielen
übereinanderliegenden Räumlichkeite, verlangen dem Betrachter jedoch
eine gehörige Portion Map-Kenntis ab, da man sonst schnell den Überblick verliert, wer
denn nun gerade unten, oben oder in der Mitte befindet.
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